Review

Stone The Crow - Year Of The Crow (Tipp!)
 
Alternative/Electro Rock
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Polydor
Universal Music
60:00 min
13


 

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Mit diesem Album hätten STONE THE CROW eigentlich den (größeren) Durchbruch verdient, denn „Year of the Crow“ hat alles für eine erfolgreiche CD: Gute eingängige Songs, viel Abwechslung, moderne Sounds, spitzenmäßige Produktion, ein guter Sänger und trotzdem noch viel Atmosphäre. Am allerbesten verkörpert dies gleich der starke Opener „Hate me“, der einen förmlich weg zu blasen scheint. Die Band war zwischenzeitlich u.a. schon mit so etablierten Bands wie Guana Apes, H-Blockx oder auch Dog Eat Dog unterwegs und hat hier, auch dank der sehr ausgefeilten Produktion von Moses Schneider, insgesamt eine CD auf hohem internationalem Level geschaffen. STONE THE CROW haben es dabei fertig gebracht einen würdigen Nachfolger für ihr Debüt „Daylight" zu machen ohne den Vorgänger bloß zu kopieren, denn beide Alben sind so nicht mehr miteinander vergleichbar. Die schwäbische Band präsentiert eine sehr gelungene Mischung aus Grunge, Alternative und Wave verbunden mit modernem Sampling aber nicht ohne ausreichend fette Gitarrenwände. Die 80er Jahre haben STONE THE CROW irgendwie positiv spürbar durch die ganze CD beeinflußt. Obwohl ich eigentlich sonst nicht so ein Fan von all zu viel Programming bzw. diesem typischen „Maschinensound“ bin, muß man hier sagen, daß der Mix zwischen Rock und Moderne sehr gelungen ist. Sänger Marc Zin sorgt dabei immer wieder für die Verbindung zwischen den elektronischen Teilen, mächtigen sphärischen Keyboardwänden und den fetten Gitarren. Ansonsten gibt es viel kraftvolle Musik, die auch durch die typischen Stimmungsbögen des Alternative, mal laut dann wieder leise in ständigem Wechsel, ihr ganz besonderes Flair bezieht. Als herausragend Songs müssen von „Year of the Crow“ ganz besonders das wavige „Passenger“, „In one“ (Nu-Metal like), das melancholische „Appearence“, die starke Ballade „Could you believe“ oder der über achtminütige Abschlußsong „Far as I may ever get“, der mit fast New Age mäßigen Klängen den Zuhörer weit weg in eine Traumwelt hinein entführt. Trotz viel Sampling und ausgefeilter Elektronic können STONE THE CROW mehr als nur überzeugen und schaffen den Spagat zwischen Rock und Computer. Sehr gelungen und daher auch zum Kauf empfohlen. (maio)
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Internet
 
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